Der menschliche Körper reagiert auf verschiedenste innere und äußere Reize – wie übermäßige Hitze, Kälte, Reibung, Viren, Bakterien oder Pilze – mit einer Entzündung. Da diese Reize die normalen (physiologischen) Abläufe des Körpers behindern, wird eine Entzündung hervorgerufen, die die Störfaktoren eliminiert. Die Entzündung wird vom Immunsystem generiert. Das Immunsystem sorgt nach der Konfrontation mit einem der oben genannten Reize für eine verstärkte Durchblutung des betroffenen Gebietes und somit für die Ansammlung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Entzündungsgebiet. Die Leukozyten sind dazu da, Fremdkörper und abgestorbene Zellteile zu vernichten (Phagozytose). Durch vermehrte Flüssigkeitsansammlung in dem Gebiet der Entzündung entsteht der für eine Hautentzündung charakteristische Druckschmerz.
Im Falle einer Hautentzündung spricht man auch von Dermatitis.

HAUTGESUNDHEIT

Im 3-Phasen-Hautkonzept werden verschiedene Peeling-Systeme in Abhängigkeit von der medizinischen/dermatologischen Indikation angewendet. Diese werden dann mit entsprechenden dermatologischen Wirkstoffen kombiniert. Aus diesem Grund können die Wirkstoffe tiefer in die Haut eingebracht werden und am Zielort schneller wirken. Die Folge: schnellere Abheilung, längere symptomfreie Intervalle und vollständige Abheilung.
Bei diesem Behandlungskonzept kann auf interne Medikation wie Cortison und/oder Antibiotika vollständig verzichtet werden.

 

Hautentzündung – Symptome
Die fünf wichtigsten lokalen Merkmale einer Entzündung sind Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz und Funktionseinschränkung. Neben diesen Symptomen einer Hautentzündung können auch allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit und Fieber auftreten.

Hautentzündung – Ursache
Die Ursache einer Hautentzündung stellen äußere und innere Reize dar. Diese veranlassen das Immunsystem, eine Entzündung hervorzurufen, um Störfaktoren wie Bakterien oder Viren zu eliminieren.

Eine Hautentzündung, die durch einen äußeren Reiz hervorgerufen wurde, lässt sich am besten mit der Elimination des jeweiligen Reizes behandeln.

Erkrankungen, die mit Hautentzündungen einhergehen:

  • Abszess
  • Akne
  • Aktinische Keratosen
  • Akute Lichtdermatose
  • Allergisches Kontaktekzem
  • Alopecia areata
  • Altersflecken
  • Aphthen
  • Arzneimittelallergie
  • Atopische Ekzeme (Neurodermitis)
  • Basaliom
  • Candidose
  • Couperose
  • Diffuser Haarausfall
  • Ekzem
  • Furunkel
  • Fußpilz
  • Haarausfall
  • Hausstauballergie
  • Hautkrebs
  • Herpes labialis
  • Kontaktallergie
  • Lichen ruber planus
  • Mallorca-Akne
  • Melanom
  • Morbus Recklinghausen
  • Nahrungsmittelallergie
  • Periorale Dermatitis
  • Psoriasis
  • Rosacea
  • Seborrhoisches Ekzem
  • Spinaliom
  • Urtikaria
  • Vitiligo
  • Verbrennung

Die Haut im Netzwerk internistischer Erkrankungen

Sie meldet sich als Frühwarnsystem der Seele, zeigt aber auch Probleme der inneren Organe an – und hilft uns so, gesund zu bleiben.
Sie ist anders als die anderen. Lässt sich anschauen, beschnuppern, berühren. Wir kennen jeden Zentimeter an ihr und können buchstäblich mit ihr fühlen: Im Gegensatz zu unseren anderen Organen liegt die Haut außen. Das gut zwei Quadratmeter große, empfindsame System verbindet uns mit der Umwelt und grenzt uns gleichzeitig von ihr ab. Die Haut erfüllt lebenswichtige Jobs, regelt die Temperatur und den Wasserhaushalt, kümmert sich um Abwehr und Ausscheidung. Und wie ein feinfühliger Sensor zeigt sie auch an, ob jemand körperlich auf der Höhe ist. Aber nicht nur die Gesundheit der inneren Organe spiegelt die mit ihnen eng vernetzte Schutzhülle wider. Eine direkte Datenbahn verbindet sie mit dem Gehirn, mit unserer Seele. Wenn es der nicht gut geht, lässt sich das an der Haut ablesen – und chronische Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte blühen blitzartig auf.
Diese Verbindung rückt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft.

Beim Embryo bilden sich Haut und Gehirn aus denselben Zellen. „Die Haut, die Nerven und das Gehirn haben den gleichen entwicklungsgeschichtlichen Ursprung. Sie entstehen in der Embryonalphase des Menschen aus dem gleichen Keimblatt“, führt der Hautarzt und Psychotherapeut Prof. Uwe Gieler vom Zentrum für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen aus. Das erklärt, warum sich psychische Probleme oft am Hautbild zeigen. Und umgekehrt, weshalb Hauterkrankungen die Psyche belasten.

  1. Bluthochdruck
  2. Diabetes mellitus
  3. Krebserkrankung

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